Das war ein Jahr voll neuer Perspektiven und spürbarer Entwicklung! Am 26. März 2026 haben wir den Abschluss des fünften Durchlaufs unseres Programms „mentoring4women – Frauen in die Führung!“ gefeiert. Rund 40 Gäste kamen im Alten Rathaus zusammen und ließen die vergangenen Monate Revue passieren. Mit dabei waren neben den Mentees und Mentor:innen auch viele Personalverantwortliche und Geschäftsführende der jeweiligen Unternehmen sowie Bonns Oberbürgermeister Guido Déus und unsere Wirtschaftsförderinnen Victoria Appelbe und Regina Rosenstock.
Mentoring ist kein „Nice-to-have“. Es ist ein echter Hebel. Gerade für Frauen auf dem Weg in Führungspositionen. Im Programm „mentoring4women“ arbeiten jeweils eine Nachwuchsführungskraft und eine erfahrene Führungspersönlichkeit über ein Jahr hinweg eng zusammen. Sie reflektieren Karrierefragen, diskutieren Herausforderungen und entwickeln konkrete Strategien für den nächsten Schritt. Was dabei entsteht, ist ein Raum, in dem ehrliches Feedback auf Augenhöhe möglich ist.
Programme wie dieses setzen genau dort an, wo viele Frauen auf dem Weg in Führungsverantwortung vor besonderen Herausforderungen stehen: fehlende Vorbilder, geringerer Zugang zu informellen Netzwerken und Unsicherheiten bei strategischen Karriereentscheidungen. Mentoring bietet Orientierung, stärkt das Selbstvertrauen und ebnet den Weg für den nächsten Karriereschritt. Die Unternehmen profitieren ihrerseits, indem sie das Mentoring als gezieltes Personalentwicklungsinstrument nutzten und ihre Fach- und Führungskräfte langfristig binden können.
Dass das Thema in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis ernst genommen wird, zeigten auch Guido Déus und Regina Rosenstock in Vertretung für Landrat Schuster. Déus verdeutlichte: „Für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Arbeitsleben brauchen wir bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen.“ Sebastian Schuster unterstrich in seiner Grußbotschaft die Bedeutung weiblicher Fach- und Führungskräfte, gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel. Und Victoria Appelbe betonte: „Wir haben eine exzellent ausgebildete Frauengeneration auf dem Arbeitsmarkt. Weibliche Fach- und Führungskräfte sind für die Unternehmensentwicklung und wirtschaftlichen Erfolg unverzichtbar“.
Video-Credit: Kompetenzzentrum Frau & Beruf
Mentoring-Programme schaffen Räume, in denen Entwicklung möglich wird. Und genau solche Räume braucht es, wenn mehr Frauen den Schritt in die Führungsverantwortung gehen sollen.
„Je mehr Frauen in Spitzenpositionen vertreten sein werden, desto einfacher und nachhaltiger wird sich die „Durchmischung“ gestalten. Wir brauchen mehr weibliche Role Models.“
Kompetenzzentrum Frau & Beruf BRSK
Mentoring verändert nicht nur einzelne Karrieren. Es verändert Strukturen. Wir danken allen Mentorinnen und Mentoren ganz besonders herzlich und auch dem Quartett „Washqueens“, das mit seiner Songauswahl für einen sehr gelungenen Abschluss gesorgt hat.
Foto: foto&style, Barbara Frommann
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