Best practise

MUTABOR - JUGENDHILFE MIT HERZ

Foto von Matthias Holland

MUTABOR Mensch & Entwicklung gGmbH ist ein gemeinnütziger freier Träger der Jugendhilfe mit Sitz in Eitorf. Seit seiner Gründung 2003 engagieren sich die Mitarbeitenden für die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Mutabor versteht Leben als einen fortwährenden Prozess der Veränderung und unterstützt junge Menschen und ihre Familien dabei, Herausforderungen als Chancen zu sehen. Mit einem breit gefächerten Angebot, das sowohl ambulante als auch stationäre Hilfen umfasst; darunter flexible Hilfen zur Erziehung, Inobhutnahmen, Besuchskontakte, inklusive Angebote und Pflegefamilien, stellt Mutabor bedarfsgerechte Unterstützungsleistungen bereit.

Zentral ist dabei ein ganzheitliches Menschenbild:
Individuum, Familie und Gesellschaft.

 

Die Netzwerktreffen geben uns immer wieder neue Inspirationen, um ein attraktiver, familienbewusster Arbeitgeber zu sein. Das Mentoring-Programm ist für neue Leitungskräfte eine gute Möglichkeit von erfahrenen Leitungskräften außerhalb des eigenen Unternehmens zu profitieren und neue Ideen in unser Unternehmen zu transportieren.

Matthias Holland ist Geschäftsführer bei MUTABOR und hat uns in einem kleinen Interview Einblicke gewährt.

Was zeichnet Ihr Unternehmen aus und was hat Sie dazu bewogen, dem Netzwerk „Familienbewusste Unternehmen“ beizutreten?

Wir sind schon seit vielen Jahren Mitglied im Netzwerk, weil uns die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiger Wert ist. Der Fachkräftemangel ist schon seit vielen Jahren bittere Realität in unserer Branche und er wird kontinuierlich größer. Wir glauben, dass wir durch eine familienbewusste Arbeitsplatzgestaltung ein attraktiver Arbeitgeber sind und bekommen aus den Netzwerktreffen dafür wertvolle Inspirationen.

Welche konkreten Maßnahmen setzen Sie bereits um, welche die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Ihrem Unternehmen fördern?

Wir bieten Voll- und Teilzeitstellen an und haben flexible Arbeitszeiten. Home-Office ist bei uns schon lange gelebte Praxis, nicht erst seit Corona. Fast alle unsere Führungskräfte sind Frauen und ein großer Teil von ihnen arbeitet in Teilzeit. Eine Abteilung wird von zwei Leitungskräften geführt, die beide aufgrund familiärer Verpflichtungen nicht in Vollzeit arbeiten können. Wir bieten unseren Mitarbeitenden an, Zeitwertkonten zu führen, damit sie Auszeiten nehmen können, wenn sie sie – wofür auch immer – brauchen. Wir haben eine unserer Mitarbeiterinnen in der Personalverwaltung zum „Pflege-Guide“ ausbilden lassen, damit sie Mitarbeitende beraten kann, bei denen Angehörige pflegebedürftig werden.

Wie erleben Ihre Mitarbeitenden die familienbewusste Unternehmenskultur und welche Rückmeldungen bekommen Sie dazu?

Unseren Mitarbeitenden sind die oben genannten Maßnahmen bekannt. Wir bewerben sie auch in unserer Unternehmens-internen App „MiA“. Darüber hinaus erleben sie, dass sie ihre Vorgesetzten bei außergewöhnlichen familiären Ereignissen oder Herausforderungen ansprechen können und dass wir dann gemeinsam kurzfristig gute Lösungen finden. Wir erleben immer wieder, dass Mitarbeitende neue Mitarbeitende werben, was wir als Zeichen großer Wertschätzung für uns als Arbeitgeber bewerten. Bei einer Mitarbeitendenumfrage durch „Great Place to Work“ haben wir so positive Rückmeldungen erhalten, dass MUTABOR als einer der besten 100 Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet wurde. Auch bei kununu erhalten wir überwiegend gute Kritiken.

Was zeichnet Ihr Unternehmen aus und was hat Sie dazu bewogen, dem Netzwerk „Familienbewusste Unternehmen“ beizutreten?

Unser Gartencenter zeichnet sich durch eine hohe Fachkompetenz, persönliche Kundenberatung und eine familiäre Arbeitsatmosphäre aus. Viele unserer Mitarbeitenden sind schon lange bei uns – was zeigt, dass Wertschätzung, Teamgeist und ein verlässliches Miteinander bei uns eine zentrale Rolle spielen. Trotz der festen Öffnungszeiten und der saisonalen Arbeitsbelastung ist es uns wichtig, die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden zu berücksichtigen und gemeinsam Lösungen zu finden, z. B. durch frühzeitige Dienstplanung, Rücksichtnahme im Team und bedarfsorientierte Anpassungen im Arbeitsalltag.

Der Beitritt zum Netzwerk "Familienbewusste Unternehmen" war für uns ein logischer Schritt, weil wir unsere bereits bestehenden familienfreundlichen Maßnahmen weiterentwickeln möchten. Der Austausch mit anderen Unternehmen, das Teilen von Best Practices und die Möglichkeit, neue Impulse für eine moderne, mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu erhalten, sind für uns besonders wertvoll. Gleichzeitig möchten wir nach außen sichtbar machen, dass Familienfreundlichkeit ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie ist.

Welche konkreten Maßnahmen setzen Sie bereits um, welche die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Ihrem Unternehmen fördern?
  • Frühzeitige und transparente Dienstplanung: Unsere Mitarbeitenden haben unter der Woche feste Arbeitstage und feste Schichten, was ihnen eine hohe Planbarkeit im Alltag ermöglicht. Die Dienstpläne für die Wochenenden werden immer zum 15. des Vormonats veröffentlicht. So schaffen wir eine gute Balance zwischen betrieblichen Anforderungen und privater Planungssicherheit. Persönliche Bedürfnisse sowie familiäre Verpflichtungen beziehen wir nach Möglichkeit mit ein
  • Flexible Lösungen im Rahmen der Öffnungszeiten: Auch wenn wir feste Arbeitszeiten haben, versuchen wir im Team individuelle Absprachen zu ermöglichen – etwa bei kurzfristigen familiären Ereignissen, Arztterminen oder Betreuungsengpässen.
  • Rücksichtnahme im Team: Viele Mitarbeitende haben selbst Familien. Dadurch entsteht ein hohes Verständnis füreinander, und bei Bedarf unterstützen wir uns gegenseitig durch Diensttausch oder temporäre Anpassungen.
  • Teilzeit- und Wiedereinstiegsmodelle: Wir bieten verschiedene Teilzeitmodelle an und gestalten den Wiedereinstieg nach Elternzeit so flexibel wie möglich – beispielsweise durch schrittweise Stundenaufstockungen.
  • Praktische Unterstützungen im Alltag: Mitarbeitende können Pakete bei uns annehmen lassen und Essen aus unserer Garten-Küche mit nach Hause nehmen, was den Arbeitsalltag für Familien erleichtert.
  • Unterstützende Unternehmenskultur: Wir pflegen einen offenen Umgang mit persönlichen Anliegen. Mitarbeitende können jederzeit auf die Geschäftsführung oder Teamleitung zukommen, wenn familiäre Themen besondere Rücksicht erfordern.

Pflegescout: Durch die Ausbildung einer Mitarbeiterin zur Pflegescoutin können wir unsere Mitarbeitenden zusätzlich unterstützen, wenn ein Familienmitglied zum Pflegefall wird. So stehen wir ihnen mit Rat und Tat zur Seite und helfen dabei, diese herausfordernde Lebenssituation besser zu bewältigen

Wie erleben Ihre Mitarbeitenden die familienbewusste Unternehmenskultur und welche Rückmeldungen bekommen Sie dazu?
Bei uns „menschelt“ es sehr – über alle Ebenen der Rollen und Aufgaben. So stehen wir im regen Dialog untereinander und Dank einer flachen Hierarchie sowie variablen Strukturen schätzen unsere Mitarbeitenden die direkte und unbürokratische Unterstützung bei der (teilweise kurzfristigen) Umsetzung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Was zeichnet Ihr Unternehmen aus und was hat Sie dazu bewogen, dem Netzwerk „Familienbewusste Unternehmen“ beizutreten?
Wir schließen uns diesem Netzwerk gerne an, weil wir die Förderung der Unternehmenswerte, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht, gemeinsam stärken möchten. Es liegt in der Natur unserer Unternehmenskultur, Menschen bei der Gestaltung und Bewerkstelligung des „ganz normalen Alltags“ zur Seite zu stehen. Als Dienstleister leben wir diese Philosophie und als Arbeitgebende. Dabei ist es uns bewusst, dass ein familienfreundliches Unternehmen jede lebensphasenorientierte Personalpolitik geschlechter-unabhängig in Betracht ziehen sollte.
Welche konkreten Maßnahmen setzen Sie bereits um, welche die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Ihrem Unternehmen fördern?
Wir bieten viele kleine und größere Möglichkeiten an, die individuell angeboten oder bei Bedarf neu gedacht werden können. Zwei große davon sind „flexible Zeitplanung“ und „sichere Arbeitsplätze“: unsere unbefristet Festangestellten können Dank flexiblen Arbeitszeitmodellen den Beruf und die Sorgearbeit mit den Belangen sowie Bedürfnissen ihrer Lebenssituation vereinbaren.
Wie erleben Ihre Mitarbeitenden die familienbewusste Unternehmenskultur und welche Rückmeldungen bekommen Sie dazu?
Bei uns „menschelt“ es sehr – über alle Ebenen der Rollen und Aufgaben. So stehen wir im regen Dialog untereinander und Dank einer flachen Hierarchie sowie variablen Strukturen schätzen unsere Mitarbeitenden die direkte und unbürokratische Unterstützung bei der (teilweise kurzfristigen) Umsetzung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
  • Tel. 02241–13 33 34
  • Tel. 0228–77 23 65
  • info[@]kompetenzzentrum-frau-beruf.de

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